Rahmen
Kopf
KopfRechts
Infoleiste
Bürgerinitiative Rathausseite e.V.
Weiteres Spendenkonto: Nr. 111 40 50, BLZ 800 93 784 - Volksbank Halle (S.) eG
Verwendungszweck: Altes Rathaus

*** WERBUNG ****

net-trend, Nico Dorn - Ihr persönlicher Internet-Dienstleister

Inhalt
Inhalt
Aus Geschichte der Rathausseite des Marktplatzes (Alte Waage & Altes Rathaus)
  • 1312
    Auf dem Marktplatz wurde ein Rathaus als Fachwerkbau errichtet.
  • 1341
    Auf dem Ratswaage-Grundstück begann der Bau des Archivturms. In ihm wurden bis 1835 die städtischen Privilegien sicher verwahrt. Sein Fundament ist 2002 bei archäologischen Grabungen freigelegt worden.
  • 14. Jahrhundert
    Nördlich des Archivturms entstand ein Waagegebäude aus Holz.
  • 15. Jahrhundert
    Ein neues, größeres Waagegebäude aus Fachwerk wurde errichtet.
  • 1466
    Der Bau eines massiven Rathauses begann.
  • 1501 Das Alte Rathaus erhielt einen Treppenturm.
  • ab 1558
    Nickel Hoffmann leitete die Renaissance-Überformung des Alten Rathauses.
  • 1573 – 1581
    Das Fachwerk-Waagegebäude wurde abgebrochen und eine massive Ratswaage erbaut, „die zu den stattlichsten und bedeutendsten Renaissancegebäuden der Stadt gehörte und eine Pracht und Gediegenheit aufwies, wie sie der städtebaulich bevorzugten Lage und gesellschaftlichen Funktion entsprachen“ [1, S. 73]; „ein würdiges Pendant zum Rathaus“ [2, S. 26]
  • 1694 – 1834
    Die Ratswaage, ursprünglich Versammlungs- und Hochzeitshaus der Bürger, diente als Hauptgebäude der Universität Halle. Hier wurde Georg Friedrich Händel immatrikuliert. Hier fanden „Amtseinführungen des Rektors und ein Teil der Vorlesungen sowie andere wichtige Veranstaltungen der Universität“ statt. [2]
  • 1702
    Ein Barockbau mit prächtigem Portal ersetzte den im 16. Jahrhundert erbauten Südflügel des Alten Rathauses in der Leipziger Straße.
  • Mitte der 1830er Jahre
    Das Dach der Ratswaage wurde erneuert, seine Höhe um ein Drittel reduziert und die Fassade klassizistisch vereinfacht.
  • 1837 – 1875
    Die Ratswaage diente einer Bürgerschule als Domizil.
  • 1875 – 1945
    Stadtverwaltung und Handel nutzten die Ratswaage.
  • 1928 – 1929
    Hinter dem Alten Rathaus wurde der Ratshof errichtet.
  • 1945
    Bomben zerstörten Ratswaage und Altes Rathaus teilweise. Der Barockflügel in der Leipziger Straße blieb nahezu unversehrt.
  • 1949
    Das Hauptportal der Ratswaage, inzwischen in der Moritzburg, wurde im Burghof aufgestellt.
  • bis 1950
    Das Architekturensemble Alte Waage und Altes Rathaus wurde schrittweise abgerissen.
  • 1960er
    Jahre Vorarbeiten zur Rekonstruktion des Alten Rathauses fanden statt, die aber aus ökonomischen Gründen nicht zum Wiederaufbau führten. [3]
  • 1990
    Als eines ihrer Ziele verankerte die hallesche SPD den Wiederaufbau der Ratswaage und des Alten Rathauses im Wahlprogramm „Wir für Halle“.
  • 1994
    Zwei Drittel der Besucher einer Architekturausstellung sprachen sich im Besucherbuch für eine historische Gestaltung des Marktplatzes aus; ein Drittel (75) für eine Beibehaltung der Nachkriegsgröße; niemand wurde genannt, der sich zeitgenössische Architektur gewünscht hätte - (siehe Presse: MZ vom 14.01.1994). Dieses klare Ergebnis veranlasste Stadtverwaltung und Stadträte nicht, die Wiederherstellung der historischen Rathausseite als verbindliches mittel- oder langfristiges Bebauungsziel festzulegen oder hierzu eine repräsentative Bürgerbefragung in Auftrag zu geben.
  • 1996
    Der Stadtrat stimmte der Wiederbebauung des Waagegrundstücks zu und legte nicht fest, dass die Ratswaage - oder zumindest die historische Fassade - rekonstruiert wird.
  • 1998 – 1999
    Ein Investorenwettbewerb fand statt, der hinsichtlich der von den meisten Bürgern gewünschten Wiederherstellung des historischen Bildes überflüssig war.
  • seit 2000
    Der Widerstand der Bürger und prominenter Auswärtiger gegen den vorgesehenen Kaufhof-Erweiterungsbau auf dem Waagegrundstück und ihr Eintreten für die Wiederherstellung der historischen Ansicht der Rathausseite nahm zu und hält bis heute unvermindert an (siehe Dokumente, Pressebeiträge, Befürworterliste und Aktuelles auf diesen Internetseiten).
  • 2004
    Der weithin ungeliebte Kaufhof-Erweiterungsbau wurde eingeweiht, begleitet von einer Mahnwache: „Wider den Kaufhofklotz“.
  • 2006
    „Der Klotz von Halle“ erschien in erster Auflage. Dort schilderte W. Bressel die Hintergründe der Errichtung des Kaufhof-Erweiterungsbaus und der Entfernung des damaligen Baudezernenten aus dem Amt, als er sich für die Rekonstruktion der historischen Rathausseite einsetzte.
  • 2007
    Unter dem Titel „Halles Herz macht Lust und Schmerz“ berichtete die MZ über die Eröffnung einer Ausstellung zum Marktplatz im Stadtmuseum, wo die neue Oberbürgermeisterin anregte, „ungeachtet des vorläufigen Abschlusses der Marktsanierung, unverdrossen über weitere Verschönerungen des Platzes nachzudenken“ (siehe Presse: MZ vom 25.08.2007).

Quellen:
[1] A. Dolgner et al., Der historische Marktplatz der Stadt Halle/Saale. Halle (Saale) 2001, S. 73
[2] Historische Beiträge. Heft 3. Geschichtsmuseum der Stadt Halle. Halle (Saale) o. J., S. 26 u. 29
[3] Erinnerungsprotokoll eines Zeitzeugen, 2001

Ende netRahmen

Willkommen auf der Homepage der Bürgerinitiative Markt-Nordostecke / Rathausseite

Fuß
Impressum | Sitemap
Stadtplan von Halle | Halle Online | Stadtmarketing